Die Idee, die hinter der Euskirchener Tafel e.V. steckt, ist einfach:

Immer öfter lässt sich feststellen, dass die vorhandenen Ressourcen ungleich verteilt sind. Während es Nahrungsmittel im Überfluss gibt, haben manche Menschen am Existenzminimum nicht einmal ihr täglich Brot. In vielen Haushalten fehlt es an frischem Obst, Gemüse oder Milchprodukten. Andererseits sind Brot vom Vortag oder Gemüse und Molkereiprodukte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht ist, für viele Verbraucher nicht mehr attraktiv und werden daher vernichtet. Dieser Diskrepanz möchte die Euskirchener Tafel entgegenwirken und strebt dank ehrenamtlicher Helfer und Spender einen Ausgleich an. So engagieren sich sowohl örtliche Supermarktketten, Bäckereien u.v.m. als auch Privatpersonen nach dem Motto:

"Jeder gibt, was er kann".

Die Mitarbeiter der Euskirchener Tafel sammeln täglich von Montag bis Freitag überschüssige Lebensmittel, die nach den gesetzlichen Bestimmungen noch verwertbar sind und ansonsten vernichtet würden, ein. Im Anschluss daran werden die Waren nochmals kontrolliert und sortiert und zweimal wöchentlich an bedürftige Haushalte verteilt. Dabei gelten Menschen als bedürftig, die nur über ein geringes Einkommen verfügen und auf Grund dessen sozial benachteiligt sind. Der Nachweis der Bedürftigkeit muss bei Abholung erbracht werden. Die Euskirchener Tafel e.V. arbeitet seit September 2000 als mildtätiger Verein.


 

Nach dem Einsammeln der Lebensmittelspenden folgt die Aufbereitung zur Ausgabe.